Freitag, Mai 18, 2012

akronsymbol 








V wie Vendetta
Originaltitel: V for Vendetta, 2006
Regisseur: James McTeigue

Wenn man sich den Film, nach dem Drehbuch der Wachowski Brüder (Matrix), oberflächlich anschaut, ist es wohl einfach ein Film über einen Superhelden, der ein politisches Regime stürzt, indem er über terroristische Anschläge und politische Reden von Freiheit versucht, die Massen zum Widerstand zu mobilisieren. Und das stellt er auch wirklich sehr geschickt an, was letztendlich in einem imposanten Finale endet, in dem die Masse der Bürger dem Kriegsapparat des Regimes gegenübersteht.
Eine wirklich gut gemachte Story, die für sich alleine genommen aber nicht gerreicht hätte, um hier empfohlen zu werden. Wäre da nicht noch die Geschichte zwischen V und Evy, oder einem Mentor zu seinem Schüler. Ihr aufrichtiger Wunsch angstfrei sein zu wollen, geht auf eine Art und Weise in Erfüllung die sie sich niemals hätte ausmalen können. Nach dem Film sollte man in sich horchen und sich die Frage stellen: Will ich WIRKLICH meine erkannten Schatten ans Licht holen, auch wenn der Weg dahin zwangsweise durch Höllen führen kann, die sich kein Mensch unter normalen Umständen freiwillig antun würde? Oder möchte ich lediglich eine intellektuelle Auseinandersetzung mit meinen Schatten, bei der ich aber nie in die Gefahr gerate, mich diesen auch Auge in Auge stellen zu müssen?

Peregrinus

Jüngster Eintrag