Freitag, Mai 18, 2012

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Vanilla Sky
Originaltitel :Vanilla Sky, 2001
Regie: Cameron Crow

Ein wunderbarer Film für komplexe Denker und Träumer. Der Film ist kompliziert aber keineswegs unverständlich und lässt vor allem viel Raum für Interpretation, ohne unvollendet zu wirken. Einfühlsam aber auch differenziert wird die Geschichte eines sehr erfolgreichen Menschen dargestellt, der offenbar unter verwirrenden Wahrnehmungen leidet. Innerhalb dieser hat er einen schlimmen Unfall und wird dadurch entstellt - wie im Traum wechseln die Bilder zwischen seinem gesunden und seinem entstellten Selbst, verschiedenen Personen in seinem Leben und deren Bedeutung in Bezug auf sein eigenes emotionales Innenleben. Verschiedene Realitäten verschmelzen und werden vom Regisseur in unterschiedlichen Zeitebenen gezeichnet. Berührend und tiefenpsychologisch verdichtet sich der Film zu einem unglaublichen Klimax, der den anspruchsvollen Zuschauer nicht enttäuscht. Nur soviel zum Schluss, ohne etwas zu verraten: Es ist im wahrsten Sinne des Wortes nichts, wie es scheint, und selbst der eingefleischte Fan komplexer Filme erwartet dieses Ende nicht.

Phaedra

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