Freitag, Mai 18, 2012

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Revolver
Originaltitel: Revolver, 2005
Regie: Guy Ritchie

Jake Green kommt nach 7 Jahren Einzelhaft aus dem Gefängnis. Er will sich an seinem früheren Boss Macha rächen, der für seinen Gefängnisaufenthalt verantwortlich war. Dieser ist allerdings überhaupt nicht begeistert, Jake wieder zu sehen und setzt einen Profikiller auf ihn an. Durch die Hilfe von zwei Kredithaien kann er jedoch entkommen. Sie teilen ihm mit, dass er eine seltene Blutkrankheit hat und nurnoch 3 Tage leben wird. Nur wenn Jake ihnen all sein Geld gibt, keine Fragen stellt und alle Fragen beantwortet die sie ihm stellen, werden sie ihm helfen. Widerwillig geht er auf den Deal ein. So viel zur Handlung.

Dieser Film ist in den amerikanischen Kinos gefloppt und hat es nicht einmal in die deutschen Kinos geschafft. Er ist in Europa nur auf DVD erschienen. Auch wenn dieser Film allgemein sehr schlechte Kritiken bekommen hat , gehört er für uns in die Liste der besten und tiefgründigsten Werke der Filmgeschichte. Kommt die erste Hälfte des Films noch ziemlich "normal" und unspektakulär daher, dreht er in der zweiten Hälfte voll auf. Man sollte aber von der ersten Sekunde an Aufmerksam sein, da nichts in dem Film überflüssig oder unwichtig ist. Erst wenn man am Ende alle Puzzelteilchen zusammengesetzt hat, eröffnet sich einem die Botschaft des Filmes. Und die hat es in sich!

Kaum ein anderer Film zeigt so deutlich, was wir unter dem Begriff "Dämon" verstehen und worum es in der Schattenmagie geht. Das Ego des Menschen ist nicht unser Freund, sondern oftmals unser Feind. Ein Meisterwerk, das leider von der breiten Öffentlichkeit verkannt wurde. Aber wie sagte schon Jean Paul Satre: Wer die Dummköpfe gegen sich hat, verdient Vertrauen.

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