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von AKRON

NEWS

 

Neuerscheinung: Das Astrologie-Handbuch, 5. Auflage

Cover hochglanz mit Goldprägung und Leseband


Das umfassende Standardwerk zur Astrologie
– Vielschichtig und einsichtig für den Laien
– Tiefschürfend und wissensreich für den Kenner

Es bietet:
– Eine grundlegende Einführung in die Astrologie
– Einen erstmaligen Schlüssel zur Karmaberechnung
– Die Deutung der Gestirne in den Zeichen und Häusern
– Eine Beschreibung der Planeten und ihrer Aspekte
– Tagestransite, Jahrestransite und Progressionen

Sowie die astrologischen Entsprechungen von: psychosomatischen Symptomen, homöopathischen Mitteln, Schüssler-Salzen, Therapieformen, Bach-Blüten, Urtinkturen, Edelsteinen, Kultstätten, Kraftorten, Essenzen, Ritualen, Bildern, Farben, Musik, u.a.

Der Akron-Tarot

Wir trauern um einen lieben, hoch geschätzten Freund

Karl Friedrich Frey alias Akron

Schriftsteller, Philosoph

1.5.1948 – 11.10.2017

„Die Tonleiter der Zeit spielt die Melodie deines Lebens, und in der Reihenfolge dieser Klänge hast du es linear definiert: du wurdest geboren, bist gewachsen, hast gelebt und bist gestorben, und erst im Sterben kann der Mensch die vollständige Versöhnung mit dem eigenen Leben erlangen.“ Zitat Akron aus `Die Trilogie des Sterbens`

In Liebe und Verbundenheit

Lussia und Patricia

Seine Freunde und alle, die ihm nahe standen

St. Gallen, 20.10.2017

Traueradresse: Ruhbergstr. 20, St. Gallen

Gesang: Patricia Coney, Flügel: Georg Güntensberger, Komponist: Franz Schubert


Akron verstorben

Der Schriftsteller und Tarotkenner Karl Friedrich Frey, der in der Öffentlichkeit auftrat unter dem Pseudonym Akron, ist im Alter von 69 Jahren in Sankt Gallen an Krebs verstorben.

Von: Martin Frischknecht


Akron ist tot. Ich bin baff und kann es nicht fassen. Ausgerechnet er, der vor fünf Jahren auf dem Trottoir vor seinem Haus einen spektakulären Unfall erlitt und mit einem Schädel-Hirntrauma wochenlang zwischen Leben und Tod schwebte. Worauf er geläutert auferstand. Er, der okkulte Gelehrte, der in seinen Werken mutig wie kein anderer Schattenreiche durchschritt und den Weg der Seele nachzeichnete. Er, der Gefährten wie den Maler H.R. Giger oder den Tarotspezialisten Hajo Banzhaf überlebte und in dieser Zeitschrift liebevoll verabschiedete. Dieser Vertraute und Ratgeber, der Mann mit der rauen Schale einer schwarzen Lederjacke, der getönten Brille und dahinter den hellwachen, sensiblen Augen, dieser Mann ist tot, am 11. Oktober verstorben an einer unheilbaren Krankheit.

Als Bürgerschreck und Magier hat er sich einen Namen gemacht. In jungen Jahren wirkte der in Münsterlingen und Singen Aufgewachsene zeitweilig als Drummer in der deutschen Rockband Amon Düül. Die Faszination für Magie und Santanismus lag damals in der Luft und gehörte gewissermassen zum Trend. Während andere bloss vorübergehend damit spielten, ging Akron der Sache auf den Grund. Seine Werke zum Crowley-Tarot setzten Massstäbe, seine Beschäftigung mit dem Grossmagier des zwanzigsten Jahrhunderts krönte er mit dem zweibändigen Akrons Crowley Tarot Führer. In einem Interview mit SPUREN liess er keinen Zweifel daran, dass die jugendliche Verehrung längst einer reiferen und nüchternen Betrachtung gewichen war.

Um irgendwo mitzulaufen und sich einer gerade modisch gewordenen Lehre anzuschliessen, dafür war dieser herzensgute Mensch ganz einfach zu klug. Obwohl er in der Öffentlichkeit mit dem Image des Schwarzmagiers spielte und in die Richtung manch ein Klischee bediente, hatten viele wie ich das Glück, Akron von einer ganz anderen Seite kennenzulernen: als Freund, der einem in die Seele blickte. Der resonierte und räsonierte. Wohl wahr, er konnte sprechen in Sätzen ohne Komma und Punkt, und die zogen sich zuweilen viertelstundenlang hin. Doch es lohnte sich, ihm dabei genau zuzuhören, denn die Verbindung zum Gegenüber brach nie ab. Was er sagte, hatte Hand und Fuss, und es war ungemein anregend.

Ich brauche nicht zu sagen, wie sehr ich ihn jetzt schon vermisse. Ohne ihn bringe ich nicht mal einen rechten Nachruf zustande. Akron, egal hinter welcher der von dir beschriebenen «7 Pforten des Geistes» du heute weilst, du fehlst. Ohne dich stolpern wir bewusstlos über Schwellen.

Spuren Magazin 

 


In Memoriam
zum Tode von Akron

Von: Armando Bertozzi


Zum Tode von Akron - Astrologie Heute - Armando Bertozzi


Ruhe in Frieden Charles

Von: Sascha Nötzel, am 21.3.2018


Mit tiefer Betroffenheit habe ich heute morgen erfahren, dass eine meiner wichtigsten Stützen für Menschlichkeit und Weltanschauung, Charles F. Frey alias Akron, am 11.10.2017 in seiner Heimat St. Gallen im Alter von 69 Jahren dem Krebs erlag.

Er war humorvoll, liebevoll und vor allem eines, was mich tatsächlich vertrauen ließ: Sowohl ganz leidender und bejahender Mensch auf dieser Erde als auch ein großer, wacher und differenzierender Geist.

Er hat zwar durchaus mit seinem Image gespielt, war aber nie distanziert und als Person greifbar. Bei allen Gurus, „-ismen“, Do´s und Dont´s: Wenn man vom ihm eine weit ausgreifende Belehrung hören wollte, sagte er beispielsweise: „Sei doch einfach lieb“ 🙂 So zeigt sich die Endlichkeit. Da geht letztendlich jemand verloren, mit dem man auf Augenhöhe war. Und ich möchte noch kurz erwähnen, wie ich von ihm begrüßt wurde (natürlich mit Schweizer Akzent): “ Was möchtest Du für Musik hören?“ – „Klassik.“ Er legte Dream Theatre auf und wir genossen Heavy Metal.

Ruhe in Frieden, Charles. Und wir vergessen unsere Erde nicht, geht ja auch schlecht bei solch klirrender Kälte kurz vor Ostern.


Abschied

Akron – Carl-Friedrich Frey

 

Die alte, in St. Gallen als „Ruhberg-Schlössli“ bekannte kleine Villa mit dem unverkennbaren Türmchen und dem wunderlichen Grundriss steht in surrealer Idylle an der Ruhbergstrasse, als ob sich nichts verändert hätte und strahlt im schönen Herbstwetter.

Mit seinen Fresken, dem romantischen Efeu und den zierlichen Teichen, welche in das kleine Gärtlein eingebettet sind, wirkt es einladend auf seine verwunschene Art, und von aussen ist nicht zu erkennen, dass für seinen Bewohner der Winter hereingebrochen ist.

Es ist ungewöhnlich still im und um das Haus herum … zumindest solange, bis aus allen Winkeln Deutschlands und der Schweiz alte Freunde des Schriftstellers und Magier-Philosophen Carl Friedrich Frey angereist kommen, um ihrem Freund ihre letzte Aufwartung zu machen.

Obwohl sich der in St.Gallen und über die Landesgrenzen bekannte Kult-Autor von einem Autounfall 2012 vor seinem eigenen Haus, entgegen der Erwartung der Ärzte, vollständig wieder erholt hatte, verschied er unerwartet am 11. Oktober an einer kurzen, aber heftigen Lungenentzündung.

Bekannt geworden durch das in den 90er Jahren erschiene Buch „Baphomet Tarot der Unterwelt“ mit Karten des Oscar-Preisträgers Hans Ruedi Giger und darauf folgend erfolgreichen Astrologie- und Tarot-Führern, sowie der Dante-Trilogie,  hinterlässt C.F. Frey alias Akron nach 35 Jahren literarischer Arbeit im Ruhberg-Schlössli viel mehr als nur den Gehalt seiner tiefgründigen Bücher.

Seine Philosophie war von  konservativ eingestellten Zeitgenossen und den Medien oftmals umstritten durch die Symbolik, der er sich bediente und der kompromisslos scheinenden Art und Weise, mit der er den gepflogenen Floskeln und Plattitüden  widersprach, wenn sie an die menschliche Eigenschaft gebunden waren, alles zu verdrängen, was unangenehm, aber doch Teil von uns ist.

Wer ihn aber persönlich gekannt hatte oder je Gast in seinem Haus war, schätzte ihn wegen seiner Gastfreundschaft, seiner tiefgründigen Herzlichkeit und der ihm sehr eigenen humorvollen  Unverblümtheit, und nicht zuletzt seiner Unermüdlichkeit wegen, mit der er nicht nur an seinen Büchern gearbeitet hat – bis zu seinen letzten Tagen am Werk der „Trilogie des Sterbens“,  – sondern auch am Seelenwohl der Menschen, welche er bis zum Schluss begleitet hat.

Seine Direktheit wurde oftmals missverstanden und nach seinem Tod möchten wir, die Hinterbliebenen und alle, die ihm in irgendeiner Art und Weise nahe standen, in einer Abschiedsfeier danke sagen und uns von unserem treuen, tiefgründigen und liebevollen Freund und Mentor verabschieden.

Patricia Conney und Lussia Zaech